Acht Monate und eine Woche später war die Insolvenz beendet — ohne Verlust. Dass es so ausging, verdanke ich einem Zufall. Seitdem sorge ich dafür, dass Unternehmer sich nicht auf Zufälle verlassen müssen.
Lieber erst lesen? Das Buch: Bevor es zu spät ist.


























Stand Juli 2026, aus der Mandatsakte der UKMC eG.
„700 Menschen verließen sich auf mich. Und ich saß um zwei Uhr nachts vor einer Zahl, die mir den Boden unter den Füßen wegzog."
Ich war nicht vorbereitet. Ich hielt mich für unzerstörbar — und wer sich für unzerstörbar hält, schaut nicht nach, was im Ernstfall gilt. Ich habe nach neuen Märkten gesucht, nicht nach Notausgängen.
Dann kam die Situation, und sie kam nicht schleichend. Von ganz oben nach ganz unten in Sekunden, ausgelöst durch einen Zufall, den niemand hätte vorhersehen können.
Was mich gerettet hat, war wieder ein Zufall: Ich stieß auf einen Mechanismus, den der Gesetzgeber geschaffen hat und den kaum jemand kennt. Mein Steuerberater kannte ihn nicht, mein Anwalt erwähnte ihn nicht, meine Bank verschwieg ihn. In neunundneunzig von hundert Fällen hätte ich mein Lebenswerk verloren.
Deshalb stehe ich heute für das Gegenteil von Glück: für Vorbereitung.
Die meisten Unternehmen, die ich begleitet habe, liefen gut, bis sie es nicht mehr taten. Ein Großkunde meldet Insolvenz an, ein Urteil fällt anders aus als erwartet, ein Zulieferer bricht weg. Zwischen „alles in Ordnung" und „wir sind zahlungsunfähig" lagen oft Tage. Wer dann erst anfängt, sich zu informieren, hat die Wahl schon verloren.
Acht Fragen zu Ihren Zahlen, Ihrer Haftung und Ihren Routinen. Danach wissen Sie, wie viel Vorlauf Sie hätten, wenn es eng wird — und woran es fehlt. Ohne Anmeldung, die Auswertung bleibt in Ihrem Browser.
Sechs Teile, zweiundzwanzig Kapitel. Darin steht, was der Gesetzgeber für Unternehmen in Not vorgesehen hat — Eigenverwaltung, Schutzschirm, StaRUG — und warum kaum ein Unternehmer davon erfährt, bevor es zu spät ist. Keine Theorie: Ich habe es selbst gebraucht.
Krisenprävention ist ein unbequemes Thema. Es hilft, wenn es jemand ausspricht, solange noch nichts brennt.
Warum die meisten Krisen nicht schleichend kommen, sondern plötzlich — und was dann noch möglich ist.
Unternehmer erzählen, woran sie ihre Krise zuerst bemerkt haben. Meist war es nicht das Konto.
Warum die meisten Unternehmen nicht am Umsatz scheitern, sondern an der Struktur dahinter.
Kurse und Webinare zu Zahlen, Struktur und Absicherung. Für Unternehmer, bei denen gerade nichts brennt — und die genau deshalb jetzt Zeit haben.
Laufende Betreuung: Ihre Zahlen werden gelesen, Ihre Struktur geprüft, Ihre Fragen beantwortet. Monatlich kündbar.
Wenn es bereits eng ist: Zahlungsrückstände, Bankgespräch, drohende Zahlungsunfähigkeit. Erstgespräch binnen 48 Stunden.
Ich bin Gründer der Ulrich Kammerer Akademie und Mitgründer der UKMC eG. Beide gehören zu einem losen Verbund von über 35 Unternehmen und Organisationen, die unter einem virtuellen Dach zusammenarbeiten — keine Holding, keine Beteiligungen, sondern Fachleute, die sich gegenseitig hinzuziehen, wenn ein Fall es verlangt. Ich halte Vorträge für Verbände, Banken und Unternehmerkreise, und ich begleite eine kleine Zahl von Unternehmern persönlich im Mentoring — dafür gibt es eine Bewerbung, keinen Kalenderlink.
Presseanfragen, O-Ton und Pressekit laufen über /presse. Antwort innerhalb von zwei Werktagen.